Einsparungsrechner für optimierte Touren: Kraftstoff, Kosten und CO₂

Jeder Kilometer, den Ihre Fahrzeuge nicht fahren, spart Sprit und Emissionen. Rechnen Sie durch, was kürzere Touren für Ihre Flotte bedeuten.

5 Fzg.
120 km
22 Tage
11
2,19
12 %

Ihre Annahme, kein Versprechen. Wie viel tatsächlich drin ist, hängt von Gebietsdichte, Zeitfenstern und der Qualität Ihrer bisherigen Planung ab.

Einsparung Kraftstoffkosten

4.579 €

pro Jahr · 382 € pro Monat

Einsparung CO₂

6 t

pro Jahr · 462 kg pro Monat

Einsparung Kraftstoff

2.091 l

pro Jahr · 174 l pro Monat

Einsparung Strecke

19.008 km

weniger pro Jahr · 1.584 km pro Monat

So wird gerechnet

5 Fahrzeuge × 120 km × 22 Tage = 13.200 km im Monat. Davon 12 % eingespart = 1.584 km, also 174 l und 462 kg CO₂ weniger pro Monat.

CO₂-Faktoren: Diesel 2.650 g/l, Benzin 2.320 g/l (KBA, RL 80/1268/EWG), Strom 344 g/kWh (UBA, Strommix 2025). Verbrauch, Preis und Ersparnis sind anpassbare Annahmen. Kraftstoffpreise schwanken täglich. Die Rechnung bildet den Tank-to-Wheel-Ausstoß ab, nicht die Vorkette.

Was der Rechner berechnet

Grundlage ist Ihre gefahrene Strecke: Fahrzeuge × Kilometer pro Tag × Einsatztage ergibt die Monatsleistung. Auf diese Strecke wird die von Ihnen angenommene Ersparnis angewendet. Aus den eingesparten Kilometern folgen Kraftstoff, Kosten und CO₂.

Bewusst ist die Streckenersparnis ein Regler und keine feste Zahl. Seriös lässt sich nicht behaupten, Routenoptimierung spare pauschal einen bestimmten Prozentsatz. Das hängt zu stark vom Einzelfall ab. Der Rechner zeigt Ihnen stattdessen, was verschiedene Annahmen für Ihre Flotte bedeuten würden.

Die Emissionsfaktoren

Bei der Verbrennung entstehen 2.650 g CO₂ je Liter Diesel und 2.320 g je Liter Benzin. Diese Werte stammen aus der Richtlinie 80/1268/EWG und werden so auch vom Kraftfahrt-Bundesamt verwendet. Für Elektrofahrzeuge rechnet der Rechner mit 344 g CO₂ je kWh, dem durchschnittlichen deutschen Strommix 2025 laut Umweltbundesamt.

Gerechnet wird Tank-to-Wheel, also der direkte Ausstoß im Betrieb. Die Vorkette der Kraftstoffbereitstellung (Well-to-Tank) ist nicht enthalten; eine vollständige Well-to-Wheel-Bilanz fällt entsprechend höher aus.

Warum weniger Kilometer doppelt zählen

Eingesparte Kilometer wirken nicht nur auf die Tankrechnung. Sie senken zugleich Verschleiß und Wartungsaufwand, schaffen Platz für mehr Stopps in derselben Schicht und sorgen für pünktlichere Ankünfte beim Kunden.

Für Betriebe mit kommunalen Auftraggebern kommt ein weiterer Punkt hinzu: In Ausschreibungen werden Emissionsangaben zunehmend abgefragt. Eine nachvollziehbare Rechnung auf Basis anerkannter Faktoren ist dort mehr wert als eine gerundete Schätzung.

Welches Tool liefert die besten Routen?

Ehrliche Antwort: das perfekte Tool gibt es nicht. Ein Algorithmus rechnet in Sekunden durch, wofür ein Mensch Stunden bräuchte. Aber er kennt Ihr Gebiet nicht. Er weiß nicht, dass die Zufahrt morgens zugeparkt ist, dass ein Kunde lieber zuletzt beliefert wird oder dass ein Fahrer in einem Viertel deutlich schneller unterwegs ist als jeder andere. Erfahrung schlägt an diesen Stellen jede Optimierung.

Die besten Ergebnisse entstehen deshalb aus beidem. Mit xrouten lassen Sie Ihre Touren zunächst algorithmisch optimieren, sehen sie anschließend von oben auf der Karte, vergleichen Varianten nebeneinander und greifen dort ein, wo Sie es besser wissen. Stopps verschieben, Gebiete anders zuschneiden, Reihenfolgen anpassen, bis die Route zu Ihrem Betrieb passt und nicht nur zur Rechenvorschrift. Das Ergebnis ist regelmäßig besser als reine Handplanung und besser als blind übernommene Automatik.

Wirtschaftlich fällt die Entscheidung meist leicht: Der Routenplaner kostet 25 € im Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich kündbar 30 €). Enthalten sind unbegrenzt viele Routen und Adressen, unabhängig davon, wie viele Fahrzeuge Sie einplanen. Die Kosten bleiben also gleich, während der Nutzen mit jedem zusätzlichen Fahrzeug wächst. Vergleichen Sie das mit der Kraftstoffeinsparung, die der Rechner oben für Ihre Flotte ausgibt. In aller Regel amortisiert sich das bereits im ersten Monat.

Grenzen dieser Rechnung

  • Verbrauch und Kraftstoffpreis sind Richtwerte. Für ein belastbares Ergebnis Ihre echten Werte eintragen.
  • Ein linearer Zusammenhang zwischen Strecke und Verbrauch ist eine Vereinfachung. Beladung, Topografie, Stau und Fahrverhalten wirken zusätzlich.
  • Kein Ersatz für eine geprüfte THG-Bilanz nach GHG Protocol oder CSRD.

Häufige Fragen

Wie viel CO₂ entsteht pro Liter Diesel?

Bei der Verbrennung von einem Liter Diesel entstehen rund 2.650 Gramm CO₂, bei einem Liter Benzin rund 2.320 Gramm. Diese Faktoren nutzt auch das Kraftfahrt-Bundesamt auf Basis der Richtlinie 80/1268/EWG. Für Strom rechnet der Rechner mit 344 Gramm CO₂ je Kilowattstunde. Das entspricht dem deutschen Strommix 2025 laut Umweltbundesamt.

Wie viel spart Routenoptimierung wirklich ein?

Das lässt sich nicht seriös pauschal beantworten. Deshalb ist die Streckenersparnis in diesem Rechner ein Regler und kein fester Wert. Wie viel realistisch ist, hängt davon ab, wie dicht Ihr Gebiet ist, wie eng die Zeitfenster sind und wie gut bereits heute geplant wird. Wer bisher manuell in Excel plant, hat in der Regel mehr Spielraum als ein Betrieb mit eingespielten Festtouren.

Rechnet der Rechner die Vorkette des Kraftstoffs mit ein?

Nein. Berechnet wird der direkte Ausstoß bei der Verbrennung (Tank-to-Wheel). Emissionen aus Förderung, Raffinerie und Transport des Kraftstoffs (Well-to-Tank) sind nicht enthalten. Für eine vollständige Well-to-Wheel-Bilanz liegen die Werte entsprechend höher.

Warum weicht der Kraftstoffpreis von meinem ab?

Kraftstoffpreise schwanken täglich und regional. Der voreingestellte Wert ist nur ein Richtwert. Tragen Sie für ein belastbares Ergebnis Ihren tatsächlichen Einkaufspreis ein.

Kann ich das Ergebnis für Ausschreibungen oder Nachhaltigkeitsberichte nutzen?

Als Orientierung und Größenordnung ja. Der Rechner ersetzt aber keine geprüfte Treibhausgasbilanz nach GHG Protocol oder CSRD. Dafür sind fahrzeugscharfe Verbrauchsdaten und ein anerkanntes Bilanzierungsverfahren nötig.