OptimoRoute Alternative: Die besten Alternativen für deutsche Betriebe (2026)
Kurzübersicht: Die besten OptimoRoute-Alternativen
| Tool | Ideal für | Support auf Deutsch | DSGVO | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| xRouten | Deutsche Liefer- & Servicebetriebe | ✔ | ✔ Deutschland | 25 € / Monat |
| Portatour | Außendienst / Vertrieb | ✔ | ✔ Österreich | 79,90 € / Monat |
| AntsRoute | EU-Betriebe ohne DE-Support | ✘ | ✔ Frankreich | 34 € / Monat |
| Track-POD | Fokus Lieferdokumentation | ✘ | ✔ Lettland | 49 € / Monat |
| Praxedo | Montage / Technikereinsätze | ✘ | ✔ Frankreich | 35 € / Monat |
↓ Ausführliche Bewertung mit Stärken, Schwächen und Preisvergleich weiter unten
OptimoRoute ist eine bekannte Lösung für Routenplanung und Tourenoptimierung. Doch nicht für jedes Unternehmen ist sie automatisch die beste Wahl. Drei Szenarien, die viele kennen:
Der Support läuft ausschließlich auf Englisch und das Team kämpft täglich mit dem Interface.
OptimoRoute speichert Daten auf US-Servern und der Datenschutzbeauftragte stellt unbequeme Fragen.
Oder der Preis ist zuletzt gestiegen und die Frage ist, ob es auf dem Markt günstigere Alternativen zu OptimoRoute gibt.
Dieser Artikel vergleicht die besten OptimoRoute-Alternativen und zeigt worauf Betriebe in Deutschland bei der Auswahl achten sollten.
Warum suchen deutsche Betriebe nach einer OptimoRoute-Alternative?
OptimoRoute wurde zwar ist Kroatien gegründet, ist nun aber in den USA ansässig. Die Software ist technisch solide und wird weltweit eingesetzt. Für viele internationale Betriebe ist sie eine gute Wahl. Aber für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland gibt es vier Gründe, die immer wieder als Wechselmotivation auftauchen.
1. Support läuft ausschließlich auf Englisch
Das klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, ist es aber nicht, wenn man täglich mit der Software arbeitet. Wenn ein Fahrer ein Problem mit der App hat, wenn die Disponentin eine Frage zur Routenkonfiguration stellen muss oder wenn etwas im laufenden Betrieb schiefläuft, landet man bei einem englischsprachigen Support-Team. Für Betriebe, in denen nicht jeder Mitarbeiter sicher auf Englisch kommuniziert, ist das ein echter Reibungspunkt im Alltag.
Dazu kommt die Einarbeitung auf Englisch. Wer gerade neu damit starten möchte oder schon länger dabei ist und einen neuen Kollegen einarbeitet oder einen Fahrer mit der App vertraut macht, muss alles selbst machen und kann sich nicht einfach vom Unternehmen direkt helfen lassen.
2. US-Server und DSGVO-Grauzone
OptimoRoute speichert Daten auf US-amerikanischen Servern. Für deutsche Unternehmen, die Kunden- und Adressdaten verarbeiten (eigentlich immer der Fall), ist das rechtlich heikel.
Nach dem Schrems-II-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2020 sind Datentransfers in die USA ohne zusätzliche technische und vertragliche Schutzmaßnahmen grundsätzlich problematisch. Das EU-US Data Privacy Framework (2023) hat zwar eine neue Grundlage geschaffen, ist aber nach wie vor rechtlich umstritten und könnte erneut vor dem EuGH landen.
Für Betriebe mit einem aktiven Datenschutzbeauftragten ist der Serverstandort keine theoretische Frage, sondern ein konkretes Datenschutzthema. Dazu zählen viele Unternehmen ab einer gewissen Größe ebenso wie Organisationen, die mit kommunalen Auftraggebern zusammenarbeiten. Wer Kunden- und Adressdaten auf Server in den USA überträgt, muss das begründen und dokumentieren können. Das ist ein Aufwand und Risiko, den viele Betriebe lieber vermeiden.
3. Preismodell: Man zahlt pro Fahrer, auch wenn die App gar nicht genutzt wird

Das Preismodell von OptimoRoute basiert auf der Anzahl der Fahrer. Man kann dabei auch nur so viele Routen planen, wie man Fahrer angelegt hat. 10 Touren zu planen, um sie zu optimieren, mit einander zu vergleichen oder einfach nur zu exportieren bzw. zu drucken, ist mit diesem Preismodell extrem teuer.
Der Einstiegspreis liegt bei 35 USD pro Fahrer und Monat, allerdings ohne Liefernachweis. Wer digitale Liefernachweise benötigt – also Fotos, Unterschriften und Zeitstempel, was bei den meisten Betrieben der Fall ist – zahlt 44,10 USD pro Fahrer und Monat.
Wer mehrere Touren parallel planen möchte, also etwa fünf Routen für fünf Fahrzeuge erstellt, braucht fünf Fahrer-Zugänge. Selbst wenn die Fahrer die App gar nicht nutzen, sondern die Touren nur ausgedruckt oder per Zuruf übermittelt werden, zahlt man für jeden. Das ist ein Modell, das für größere Flotten mit App-nutzenden Fahrern Sinn ergibt, aber für kleinere Betriebe mit zentraler Disposition unverhältnismäßig teuer werden kann.
4. Relevante Nutzer-Bewertungen (Capterra und G2)
Nutzer auf den Bewertungsportalen Capterra und G2 berichten wiederholt über ähnliche Themen:
Einfacher Einstieg und sauberes Interface: Besonders positiv erwähnt wird die Oberfläche der Desktop-Anwendung, die als übersichtlich und intuitiv beschrieben wird. Für neue Disponenten, die grundlegende Tourenplanung ohne viele Sonderfälle abbilden wollen, ist der Einstieg vergleichsweise einfach.
Routing-Ungenauigkeiten bei großen Touren: Ein Capterra-Nutzer schreibt im Dezember 2025, dass sich Ungenauigkeiten bei Touren mit mehr als 100 Stopps summieren und direkt auf Zeit und Kraftstoffkosten auswirken. Gerade für Betriebe mit vielen täglichen Stopps ist das kein marginales Problem.
Wenig Flexibilität bei laufenden Touren: Mehrere Nutzer kritisieren, dass sich bereits geplante Routen kaum flexibel auf der Straße anpassen lassen. Wer spontan einen Stopp hinzufügen oder die Reihenfolge ändern will, stößt an Grenzen. Auch die Echtzeit-ETAs werden als ungenau beschrieben.
Steile Lernkurve bei komplexer Konfiguration: Gerade bei spezifischeren Anforderungen berichten Nutzer, dass die Software schwer zu durchschauen ist und dass es keine klare Rückmeldung gibt, warum bestimmte Routen nicht berechnet werden können.
Preis im Verhältnis zum Leistungsumfang: Auf G2 taucht der Preis als wiederkehrender Kritikpunkt auf. Mehrere Nutzer bemängeln, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt; einige berichten zudem, dass sich der Preis in den letzten Jahren verdoppelt hat.
Worauf sollte man bei der Wahl einer Tourenplanung-Software achten?
Bevor es zu den konkreten Alternativen geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf die wichtigsten Auswahlkriterien. Denn nicht jedes Tool ist für jeden Betrieb geeignet. Auch der günstigste Preis oder der größte Funktionsumfang sind nicht immer die entscheidenden Faktoren.
DSGVO und Serverstandort
Für deutsche Betriebe ist das oft kein optionales Kriterium, sondern eine Grundvoraussetzung. Eine Tourenplanungs-Software verarbeitet Kundendaten wie Namen, Adressen, Lieferzeitfenster, manchmal auch Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Ansprechpartner. Das sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Wer diese Daten in eine US-Cloud überträgt, sollte das rechtlich absichern können. Mit Standardvertragsklauseln, technischen Zusatzmaßnahmen und entsprechender Dokumentation. Einfacher ist es, einen Anbieter mit deutschem oder europäischem Serverstandort zu wählen.
Sprache und Support
Software, die täglich genutzt wird, muss in der Sprache des Teams verfügbar sein. Das gilt für die Oberfläche der Desktop-Anwendung, für die Fahrer-App und für den Support. Englischsprachige Tools funktionieren für international aufgestellte Teams. Für Betriebe, in denen Deutsch die Arbeitssprache ist, entstehen unnötige Reibungsverluste.
Ein guter Support ist zuverlässig auf Deutsch, per Telefon und ohne Umwege erreichbar. Viele Anbieter setzen auf Ticketsysteme und automatisierte Antworten, die am eigentlichen Problem vorbeigehen. Im operativen Alltag braucht es stattdessen einen kompetenten Ansprechpartner, der schnell reagiert und gezielt weiterhilft.
Preisstruktur und Skalierbarkeit
Das Preismodell sollte zum Betrieb passen. Fragen, die man sich stellen sollte: Zahlt man pro Fahrer oder pro Route? Was passiert, wenn die App nicht für alle Fahrer gebraucht wird? Wie viel muss man zahlen, wenn das Geschäft und Fahreranzahl saisonal zu- und abnimmt? Kosten Schulungen und das Onboarding extra? Gibt es eine Mindestlaufzeit? Sind Integrationen im Grundpreis enthalten? Ein Modell, das bei kleinen Betrieben fair skaliert, sieht anders aus als eines, das für große Flotten optimiert ist.
Funktionstiefe: Nur Routenoptimierung oder auch Dokumentation?
Die entscheidende Frage ist, ob eine reine Routenoptimierung ausreicht oder ob auch die Dokumentation davon gebraucht wird, was auf der Route passiert. Für Betriebe, die Liefernachweise, Wartungsprotokolle oder Kontrollgänge dokumentieren müssen, reicht eine reine Routenoptimierungs-Software nicht aus. Hier braucht es ein Tool, das beides kann.
Integrationen und API
Wer ein Warenwirtschaftssystem, ein CRM oder ein ERP nutzt, will keine doppelte Dateneingabe. Die Frage ist: Kann die Tourenplanung-Software die Auftragsdaten automatisch aus dem bestehenden System ziehen? Und kann sie fertige Dokumentation zurückschreiben? API-Zugriff und fertige Integrationen sind hier wichtig.
Die erste OptimoRoute-Alternative für deutsche Betriebe: xRouten
Was ist xRouten?

xRouten ist eine deutsche Softwarelösung für Tourenplanung, Routenoptimierung, GPS-Live-Tracking und digitale Auftragsdokumentation. Die Software richtet sich an Lieferdienste, Kuriere, Servicetechniker, Handwerksbetriebe und kommunale Dienstleister. Also an alle Betriebe, die täglich Touren planen und dabei mehr brauchen als Excel und Google Maps, aber keine Enterprise-Software für Konzerne benötigen.
xRouten ist in Deutschland entwickelt, auf deutschen Servern gehostet und bietet deutschsprachigen Support.
xRouten im Detail: Alle Funktionen erklärt
Tourenplanung und Routenoptimierung
Der Kern von xRouten ist die Tourenplanung. Adressen werden importiert (per Excel, manuelle Eingabe oder über die API) und die Software berechnet die optimale Reihenfolge. Dabei werden Zeitfenster, Mengenangaben und Fahrzeugprofile berücksichtigt.
Was das in der Praxis bedeutet: Ein Getränkehändler, der morgens 40 Gastronomiekunden beliefert, import einfach eine Excel-Tabelle mit Adressen und wichtigen Infos zu den Lieferungen und bekommt mehrere optimierte Routen angezeigt. Dabei werden Zeitfenster (Restaurants, die erst ab 10 Uhr Ware annehmen), Mengen (welches Fahrzeug hat welche Kapazität) und Reihenfolge (kürzeste Gesamtzeit, nicht nur Luftlinie) berücksichtigt.
Im Paket Routenplaner (25 € / Monat, jährlich, exkl. MwSt.) sind enthalten:

- Unbegrenzt viele Routen optimieren
- Unbegrenzt viele Adressen einplanen
- Zeitfenster und Mengenangaben
- Unbegrenzter Export
- Integrationen und API-Zugriff
- Bilder, PDFs und Zeichnungen direkt auf der Karte
Das ist ein entscheidender Unterschied zu OptimoRoute: Bei xRouten zahlt man nicht pro Fahrer für die Planungsfunktion. Man kann beliebig viele Routen erstellen: für eine Flotte, für verschiedene Tage, für verschiedene Teams, ohne dass jede Route einen eigenen Fahrer-Zugang kostet.
Mobile App zum Fahren und Dokumentieren
Die Fahrer-App ist ein separates Modul und kostet 10 € pro Fahrer und Monat (exkl. MwSt.). Sie enthält:

- Navigation: Die optimierte Route wird direkt in der App angezeigt.
- Auftragsdokumentation: Notizen, PDFs, Bilder und Telefonnummern direkt am Stopp erfassen.
- Nachweise: Fotos und Unterschriften als digitaler Liefernachweis, rechtssicher und sofort verfügbar.
- Aufgaben und Checklisten: Fahrer können an jedem Stopp definierte Aufgaben abhaken.
- Live-Tracking: Der Disponent sieht in Echtzeit, wo sich die Fahrer befinden.
- Standortinfos und Zeitstempel: Jeder Stopp wird automatisch mit Uhrzeit und GPS-Koordinate dokumentiert.
- Tracking-Links an Kunden: Ähnlich wie bei DHL, können bei Bedarf Tracking-Links an Ihre Kunden verschickt werden.
Das Modell macht Sinn: Wer nur plant und disponiert, zahlt 25 € im Monat. Wer zusätzlich Fahrer mit der App ausstattet, zahlt pro Fahrer 10 € dazu. Ein Betrieb mit 5 Fahrern kommt so auf 75 € im Monat. Für vollständige Tourenplanung, GPS-Tracking und digitale Dokumentation inklusive Liefernachweis.
GPS-Live-Tracking
Das GPS-Live-Tracking läuft über die Fahrer-App und zeigt den aktuellen Standort jedes Fahrers in Echtzeit auf der Karte. Disponenten sehen auf einen Blick, wer wo ist, ob eine Tour im Zeitplan liegt und wo es Verzögerungen gibt. So lassen sich laufende Touren aktiv steuern und Kunden jederzeit präzise über den Status ihrer Lieferung informieren.
Digitale Dokumentation: Fotos, Unterschriften, Checklisten
Einer der größten Unterschiede zu reinen Routenoptimierungs-Tools ist die Dokumentationsfunktion. xRouten ermöglicht es Fahrern, an jedem Stopp Fotos aufzunehmen, Unterschriften zu erfassen, Checklisten abzuarbeiten und Notizen zu hinterlassen. Diese Dokumentation ist zeitgestempelt und GPS-verortet. Das bedeutet, dass im Streitfall ein lückenloser Nachweis vorliegt, wann wer wo war und was gemacht oder übergeben wurde.
Integrationen und API
xRouten bietet API-Zugriff sowie Integrationen in bestehende Systeme. Für Betriebe, die ein Warenwirtschaftssystem, ein CRM oder ein ERP nutzen, müssen Aufträge nicht manuell übertragen werden, sondern fließen automatisch in die Tourenplanung ein.
OptimoRoute vs. xRouten: Der direkte Vergleich
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick. Während OptimoRoute international gut aufgestellt ist, fehlen für den deutschen Markt entscheidende Voraussetzungen. Die folgende Tabelle zeigt, wo die beiden Lösungen konkret auseinanderliegen.
| Kriterium | OptimoRoute | xRouten |
|---|---|---|
| DSGVO / Serverstandort | ✘ US-Server | ✔ Deutschland |
| Deutschsprachiger Support | ✘ | ✔ |
| Routenoptimierung | ✔ | ✔ |
| GPS-Tracking | ✔ | ✔ |
| Digitale Dokumentation | Eingeschränkt | ✔ |
| Mehrfach-Depot | ✘ | ✔ |
| Multiday-Touren | ✔ | ✘ |
| Preismodell | Pro Fahrer (auch ohne App-Nutzung) | Planung fix + App pro Fahrer |
| Preis Einstieg | ~44 USD / Fahrer / Monat | 25 € / Monat (unbegrenzte Routen) |
| Fotos & Unterschriften | Eingeschränkt | ✔ |
| Checklisten | ✘ | ✔ |
| Ideal für | Internationale Betriebe | Deutsche Betriebe |
xRouten vs. OptimoRoute: Was kostet das wirklich?
Ein oft unterschätzter Unterschied zwischen den beiden Lösungen ist das Preismodell. Bei OptimoRoute zahlt man pro Fahrer, unabhängig davon, ob dieser die App tatsächlich nutzt. Wer fünf Routen plant, zahlt automatisch fünf Fahrer-Zugänge. Also 44,10 USD pro Fahrer und Monat, insgesamt 220,50 USD oder rund 200 € zum aktuellen Kurs.
Bei xRouten kostet die Routenplanung pauschal 25 € pro Monat für unbegrenzte Routen. Die Fahrer-App wird separat pro Fahrer hinzugebucht, aber nur für die, die sie tatsächlich benötigen. Für einen Betrieb mit fünf Fahrern ergibt sich so eine Ersparnis von rund 125 € pro Monat.

xRouten in der Praxis: Branchen und Praxisbeispiele
Getränkehandel und Lebensmittellieferung
Die Herausforderungen für Getränke- und Lebensmittellieferanten sind Zeitfenster (Manche Restaurants nehmen nur morgens an), Mengen (verschiedene Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ladekapazitäten) und Nachweise (Lieferschein muss unterschrieben werden). Mit xRouten wird die Stoppliste importiert, die Route optimiert und der Fahrer navigiert mit der App. Am Stopp wird die Unterschrift digital erfasst und der Disponent sieht in Echtzeit den Fortschritt auf der Karte.
Medizinkuriere
Eine lückenlose Dokumentation ist nicht nur sinnvoll, sondern oft gesetzlich vorgeschrieben. Mit xRouten lassen sich Touren mit präzisen Zeitfenstern planen und optimieren. Der Fahrer dokumentiert Abholung und Übergabe direkt in der App, inklusive Zeitstempel und Unterschrift. Disposition und Auftraggeber sehen in Echtzeit, wo sich die Sendung befindet und wann sie zugestellt wurde. Das hilft extrem bei der Abrechnung gegenüber Krankenkasse, da man nicht erst warten muss, bis die Kollegen mit unterschriebenen Papieren wieder im Büro sind.
Essen auf Rädern
Mahlzeitenlieferdienste fahren täglich feste Touren zu pflegebedürftigen oder älteren Menschen, oft mit engen Zeitfenstern und wechselnden Empfängern. Mit xRouten werden die Touren effizient geplant und optimiert. Dabei kann eine bessere Auslastung erzielt und Sprit eingespart werden. Fahrer sehen alle Adressen in der App, navigieren direkt ohne immer die Adresse neu bei Google Maps einzutippen und können Besonderheiten oder Abweichungen direkt dokumentieren. Für Auftraggeber und Kostenträger entsteht so ein vollständiger Nachweis über jede durchgeführte Lieferung.
Kommunale Dienste: Straßenkontrolle, Grünpflege, Winterdienst
Kommunen müssen nicht nur Routen fahren, sondern auch dokumentieren, was kontrolliert oder durchgeführt wurde. Etwa gegenüber den Bürgern oder im Schadensfall gegenüber Gerichten. Bei der Planung können mit xRouten nicht nur Adressen, sondern auch ganze Flächen und Straßen eingezeichnet werden. So kann man immer sehen, wie viele Meter oder Quadratmeter pro Tour eingeplant wurde. Außerdem hilft das Mitarbeitern unterwegs. Bei Ausfall kann man so flexibler reagieren und auch mal jemandem eine Tour geben, die er noch nicht auswendig kennt.
Handwerk und Servicetechniker
Mit xRouten wird die Einsatzplanung optimiert und kann auch auf einer Kalenderansicht dargestellt werden. Außerdem helfen hier auch die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten der Nachweise. Dabei kann jeder Betrieb Felder, Checklisten und Logiken nach seinen Anforderungen einstellen.
Kurierdienste und Letzte Meile
Für Kurierdienste ist Geschwindigkeit entscheidend. Routen müssen schnell optimiert werden, Fahrer müssen effizient navigieren und Kunden wollen wissen, wann ihr Paket kommt. xRouten deckt alle drei Anforderungen ab. Besonders relevant ist die Möglichkeit, Routen kurzfristig anzupassen. Kommt ein neuer Auftrag rein, während die Fahrer bereits unterwegs sind, lässt er sich in die laufende Tour einfügen, ohne alles neu planen zu müssen.
Entsorgung und Recycling
Entsorgungsbetriebe stehen vor der Herausforderung, dass ihre Routen oft festen Turnus-Intervallen folgen und trotzdem flexibel angepasst werden müssen, wenn Kunden spontan dazukommen. Außerdem sind Touren mit 100 Anfahrtspunkten und mehr keine Seltenheit. Mit xRouten lassen sich wiederkehrende Routen als Vorlage speichern und bei Bedarf anpassen. Und auch hunderte von Adressen sind kein Problem für die Optimierung und kosten auch nichts extra. Fahrer dokumentieren am an der Adresse inklusive Fotos und GPS und die Disposition hat einen vollständigen Überblick in Echtzeit.
Wie wechsle ich von OptimoRoute zu xRouten?
Ein Softwarewechsel klingt aufwändiger als er ist. In der Praxis läuft der Umstieg in drei Schritten ab:
Schritt 1: Daten exportieren
OptimoRoute erlaubt den Export von Auftragsdaten als CSV. Die Adressdaten, Zeitfenster und Kundeninformationen sind nicht in OptimoRoute eingeschlossen. Sie exportieren sie einmalig und importieren sie in xRouten. Sie können sich dazu diese Anleitung anschauen oder vom Support helfen lassen.
Schritt 2: xRouten testen, parallel zum laufenden Betrieb
xRouten bietet eine 14-tägige Testphase an, in der Sie die Software mit echten Touren aus Ihrem Betrieb parallel zu OptimoRoute testen können. In dieser Phase lohnt es sich, einen oder zwei Fahrer mit der App auszustatten und zu schauen, wie sie damit zurechtkommen. Weil die Oberfläche auf Deutsch und die App intuitiv aufgebaut ist, ist die Einarbeitungszeit deutlich kürzer als bei englischsprachigen Tools.
Schritt 3: Umstieg und Onboarding
Wenn die Testphase erfolgreich war, ist der eigentliche Umstieg unkompliziert: OptimoRoute-Abo kündigen, xRouten-Abo starten und die Fahrer mit der App ausstatten.
Ein realistischer Zeitrahmen für den Wechsel sind 1 bis 2 Wochen, davon die meiste Zeit als parallele Testphase. Der eigentliche Wechsel dauert in der Regel einen Tag.
Was bleibt beim Wechsel erhalten?
Die Adressdaten, Kundenlisten und historischen Auftragsdaten liegen in Form von CSV-Exporten aus OptimoRoute bei Ihnen. Historische Auswertungen können Sie vor der Kündigung exportieren und archivieren.
Noch mehr OptimoRoute-Alternativen im Überblick
| Anbieter | Ideal für | Stärke | DSGVO / Server | Deutscher Support | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| xRouten | Liefer- & Servicebetriebe | Routenplanung, GPS-Tracking, Dokumentation | Deutschland | ✔ | ab 25 € / Monat |
| Portatour | Außendienst / Vertrieb | Automatische Besuchsplanung nach Intervallen | Österreich | ✔ | 79,90 € / Person / Monat |
| AntsRoute | EU-Betriebe ohne DE-Support | Routenoptimierung, GPS-Tracking | Frankreich | ✘ | ab 34 € / Monat |
| Track-POD | Lieferdokumentation | Liefernachweis, Fotos, Unterschriften | Lettland | ✘ | ab 49 € / Person / Monat |
| Praxedo | Montage / Außendienst | Kalendarische Technikereinsatzplanung | Frankreich | ✘ | ab 35 € / Person / Monat |
Portatour: Für den Außendienst ohne Lieferlogistik

Portatour ist eine österreichische Software für die automatische Besuchsplanung im Außendienst. Das Prinzip: Man hinterlegt, welche Kunden wie häufig besucht werden sollen und die Software plant automatisch optimierte Tagesrouten, die diese Intervalle einhalten. Das ist ein anderes Paradigma als klassische Tourenplanung. Es geht darum, aus einem Pool von Kunden automatisch zu entscheiden, wer heute besucht wird. Außerdem hat Portatour auch Integrationen in Kalender und CRM-Systeme, die für den Verkauf wichtig sind.
Preis: Portatour kostet ab 79,90 € pro Person und Monat abhängig davon, welche Funktionen gewählt werden.
Ideal für: Vertriebsmitarbeiter, Pharmavertreter, Key-Account-Manager. Also Teams, die regelmäßig Kundenbesuche planen, aber keine Pakete liefern und keine Serviceleistungen erbringen.
Was Portatour kann: Automatische Besuchsplanung nach Intervallen, CRM-Integration, Besuchshistorie.
Was Portatour nicht kann: GPS-Tracking, digitale Lieferdokumentation, Fotos und Unterschriften.
AntsRoute: Für EU-Betriebe ohne Bedarf an deutschem Support

AntsRoute ist ein französisches Unternehmen mit guter Abdeckung des europäischen Markts. Die Software bietet Routenoptimierung, GPS-Tracking und Lieferdokumentation, aber ohne deutschsprachigen Support und ohne deutsches Hosting. Antsroute hat Funktionen, die OptimoRoute nicht bietet:
- Automatisches Erfassen von Kundenfeedback bei Lieferungen
- Terminerinnerungen per E-mail an Kunden
- Eine Buchungsseite für Kunden, die mit der Tourenplanung verknüpft ist
Preis: Der Einstiegspreis liegt bei 34 € pro Monat. Mit Liefernachweis und erweiterten Funktionen sogar bei 54 € pro Person und Monat. Auch hier gilt: Man zahlt pro Fahrer, auch wenn die App nicht aktiv genutzt wird.
Ideal für: Betriebe, die eine Buchungsseite für Ihre Serviceeinsätze oder Lieferungen anbieten möchten und nicht unbedingt Support auf deutsch benötigen.
Track-POD: Für EU-Betriebe mit Fokus auf Lieferdokumentation

Track-POD ist ein lettisches Unternehmen mit Fokus auf digitale Liefernachweise (Dokumentation von Lieferungen mit Fotos und Unterschriften). Die Routenoptimierung ist vorhanden, steht aber nicht im Vordergrund. Track-POD unterscheidet sich von OptimoRoute außerdem noch mit folgenden Funktionen:
- Fahrer können dokumentieren ob und wie viel Bargeld sie bei der Lieferung entgegengenommen haben.
- Mit der mobilen App kann der Kilometerstand und der Stand der Tankfüllung dokumentiert und ausgewertet werden.
- Auch die Ladung kann vor Fahrtantritt geprüft und dokumentiert werden.
- Es können Nachrichten direkt aus dem Dashboard an die mobile App der Fahrer gesendet werden.
Preis: Der Einstiegspreis liegt bei 49 € pro Person und Monat, mit erweitertem Funktionsumfang bei 69 € pro Person und Monat. Das Modell basiert auf Fahrer-Zugängen, die unabhängig von der tatsächlichen App-Nutzung abgerechnet werden. Track-POD bietet außerdem ein Preismodell an, bei dem nicht pro Fahrer, sondern pro Auftrag abgerechnet wird. Dabei kosten 1500 Bestellungen 285 €, was einem Preis von 0,19 € pro Auftrag entspricht. Je mehr Aufträge/Bestellungen man macht, desto billiger wird der Preis pro Bestellung.
Ideal für: Betriebe, für die Fahrzeug- und Ladungsdokumentation wichtig sind und der höhere Preis kein Problem sind (Track-POD ist teurer als OptimoRoute).
Praxedo: Für Montagebetriebe und Außendienstunternehmen

Praxedo ist ein französisches Softwaresystem für die Einsatzplanung im Außendienst, das auf die Disposition von Technikereinsätzen über Tage und Wochen spezialisiert ist. Die Software berücksichtigt dabei Qualifikationen, Einsatzgebiete und Materialbedarf. Für tägliche Liefertouren mit vielen Stopps ist Praxedo weniger geeignet. Dafür bietet Praxedo mehr Funktionen zur Anlage von Projekten eine größere Auswahl an branchenspezifischen Integrationen und Schnittstellen wie Sage, Salesforce oder SAP an. Da Praxedo auch ein Büro in Deutschland hat, können Sie auch Support telefonisch und auf deutsch bekommen.
Preis: Der Einstiegspreis liegt bei 35 € pro Person und Monat und kann beim Zubuchen von mehr Funktionen auf 129 € pro Zugang und Monat ansteigen.
Ideal für: Maschinen- und Anlagebau, Aufzugswartung und Elektroinstallation. Also Betriebe, bei denen komplexe Technikereinsätze kalendarisch geplant werden müssen.
Fazit: Welche Alternative passt zu Ihrem Betrieb?
Für deutsche Lieferdienste, Kuriere, kommunale Betriebe und Servicedienstleister ist xRouten die naheliegendste Alternative. Mit deutschem Server, deutschsprachigem Support, DSGVO-Konformität und dem günstigsten Preismodell von 25 € pro Monat für unbegrenzte Routenplanung sowie 10 € pro Fahrer für die App.
Wer einen Außendienst mit Kundenbesuchen disponiert, ist mit Portatour gut bedient. Für internationale Teams, die eine Buchungsseite für Ihre Einsätze und Lieferungen benötigen, empfiehlt sich AntsRoute. Montagebetriebe mit komplexer Techniker- und Kalenderverwaltung finden in Praxedo die passendere Lösung.
Häufig gestellte Fragen zu OptimoRoute und Alternativen
Ist OptimoRoute DSGVO-konform?
OptimoRoute speichert Daten auf US-amerikanischen Servern. Nach dem Schrems-II-Urteil des EuGH sind solche Datentransfers ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen rechtlich angreifbar. Das EU-US Data Privacy Framework (2023) hat eine neue Grundlage geschaffen, ist aber nach wie vor umstritten. Für Betriebe mit aktivem Datenschutzbeauftragten oder mit kommunalen Auftraggebern ist der Serverstandort ein legitimer Wechselgrund.
Was kostet OptimoRoute?
OptimoRoute kostet ab ca. 44,10 USD pro Fahrer und Monat, wenn man den Liefernachweis nutzen möchte. Wer 5 Routen plant, zahlt für 5 Fahrer-Zugänge. Also ca. 220,50 USD / Monat, umgerechnet rund 200 €. xRouten zum Beispiel kostet 25 € / Monat für unbegrenzte Routenplanung plus 10 € pro Fahrer für die App. Ein Betrieb mit 5 Fahrern zahlt also 75 € / Monat statt 200 € / Monat.
Kann man alle OptimoRoute-Alternativen kostenlos testen?
Ja. Alle in diesem Beitrag aufgelisteten Programme können bis zu 14 Tage lang kostenlos und unverbindlich getestet werden, mit vollem Zugriff auf alle Funktionen. So lässt sich die Software mit echten Touren aus dem eigenen Betrieb ausprobieren, bevor man sich entscheidet. Bei Praxedo muss man zunächst eine Anfrage an das Vertriebsteam schicken. Die anderen Programme gestatten eine direkt Registrierung mit E-Mail-Adresse und Passwort.
Gibt es eine kostenlose OptimoRoute-Alternative?
Für gelegentliche oder einfache Tourenplanung gibt es kostenlose Tools wie RouteXL oder Multiroute. Für den professionellen Einsatz mit Optimierung, Dokumentation und Tracking sind die leider nicht ausreichend.
Wie lange dauert der Wechsel von OptimoRoute zu einem anderen System?
In der Praxis dauert der Wechsel 1 bis 2 Wochen, die meiste Zeit als parallele Testphase. Der eigentliche Wechsel kann an einem Tag erledigt werden: Adressen und Aufträge importieren, Fahrer mit der App ausstatten und loslegen.
Welche OptimoRoute-Alternative eignet sich für kleine Betriebe mit einem Fahrer?
xRouten ist speziell für kleinere und mittlere Betriebe konzipiert. Ein Einzel-Lieferdienst kommt auf 25 € / Monat. Für vollständige Routenplanung, GPS-Tracking und digitale Dokumentation. Das Tool ist einfach zu bedienen und erfordert keine IT-Kenntnisse und der Support erfolgt unkompliziert und auf deutsch.

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