WinterPro Alternative gesucht? xRouten plant Touren, statt sie nur aufzuzeichnen

WinterPro Alternative gesucht? xRouten plant Touren, statt sie nur aufzuzeichnen

Kurz zusammengefasst

  • WinterPro ist eine Winterdienst-App mit GPS-Tracking, Objektzuweisung, Erfassung des Salzverbrauchs und CSV-Export. Sie dokumentiert zuverlässig, was gefahren wurde.

  • xRouten dokumentiert ebenfalls lückenlos und plant und optimiert zusätzlich die Touren, mit Zeitfenstern, Prioritäten und unbegrenzt vielen Objekten.

  • Flächen auf der Karte, Checklisten und Fotos sorgen dafür, dass auch neue Fahrer wissen, was zu tun ist, und dass der Nachweis im Haftungsfall belastbar ist.

  • Kundenportal und automatische E-Mails ersparen Rückfragen und helfen bei Ausschreibungen.

  • Der Festpreis ab 25 € im Monat bleibt auch im schneereichen Winter gleich. Bei WinterPro sind keine Preise veröffentlicht.

  • WinterPro reicht für kleine Betriebe mit wenigen, festen Touren. xRouten lohnt sich, sobald Objektzahl, Fahrerwechsel oder Kundenanforderungen wachsen.

  • Ganzjährig nutzbar: xRouten arbeitet auch im Sommer weiter, etwa für Kehrdienst, Grünpflege oder Lieferungen.

Eine gute Winterdienst-App organisiert und beweist

Eine Winterdienst-App muss den Morgen organisieren und hinterher beweisen, dass alles erledigt wurde. WinterPro ist stark beim zweiten Punkt, xRouten deckt beides ab. Gerade jetzt, kurz vor der Saison, stellen sich viele Betriebe die Frage, ob ihre bisherige Lösung noch reicht. Das gilt für Winterdienste, Hausmeisterservices und GaLaBau-Unternehmen gleichermaßen.

Solange der Betrieb überschaubar ist, klappt vieles mit Erfahrung, Telefon und einer Tracking-App. Mit jedem neuen Objekt, jedem zusätzlichen Fahrer und jedem Auftraggeber, der Nachweise verlangt, wird der Morgen aber hektischer. Wie groß der Unterschied zwischen WinterPro und xRouten in der Praxis ist, zeigt keine Funktionsliste. Er zeigt sich an einem ganz normalen Wintermorgen. Vorher aber ein fairer Blick darauf, was WinterPro mitbringt.

WinterPro kurz vorgestellt

WinterPro

WinterPro ist eine Winterdienst-App für iOS und Android. Sie bündelt Dokumentation, Tracking und Abrechnung. Laut Funktionsbeschreibung bietet sie:

  • GPS-Tracking: Alle Fahrten werden aufgezeichnet und gespeichert. So lässt sich später nachvollziehen, wo geräumt oder gestreut wurde.

  • Objektzuweisung: Jeder Fahrer sieht in der App nur seine eigenen Objekte. Bei ungenauem GPS lassen sie sich manuell auswählen.

  • Tätigkeiten: Räumen, Streuen oder beides, jeweils als eigene Tätigkeit angelegt.

  • Salzverbrauch: Der Verbrauch lässt sich pro Auftrag oder Objekt hinterlegen.

  • Admin-Bereich mit CSV-Export: Erledigte Aufgaben können abgerufen und z. B. in MW win übernommen werden.

  • Weitere Einsätze: Auch Kehrmaschinen und Grünpflege lassen sich erfassen.

Das ist eine solide Grundlage, vor allem für Betriebe, die in erster Linie einen GPS-Nachweis brauchen. Was auf der Website dagegen nicht beschrieben wird, sind automatische Tourenoptimierung, Kartenansichten mit eingezeichneten Flächen und ein Kundenportal. Genau diese Punkte entscheiden aber oft darüber, wie entspannt ein Wintermorgen verläuft.

Derselbe Wintermorgen, zwei Apps

Winterdienst Morgen

Begleiten wir einen fiktiven, aber typischen Betrieb durch einen Einsatztag. Er betreut 280 Objekte mit acht Fahrern, drei davon sind Saisonkräfte. Zu den Kunden gehören Hausverwaltungen, ein Krankenhaus, zwei Schulen und mehrere Gewerbeparks.

3:45 Uhr: Der Wetterbericht meldet zehn Zentimeter Neuschnee

Der Disponent ist wach, der Kaffee läuft. Jetzt muss feststehen, wer welche Objekte in welcher Reihenfolge anfährt. Das Krankenhaus muss bis 6 Uhr frei sein, die Schulen bis 7 Uhr, die Gewerbeparkplätze vor Schichtbeginn.

Mit WinterPro sind die Objekte den Fahrern fest zugewiesen. In welcher Reihenfolge gefahren wird, entscheidet der Fahrer selbst oder der Disponent aus Erfahrung. Bei einem eingespielten Team kann das funktionieren. Bei 280 Objekten bleibt aber viel Potenzial liegen.

Mit xRouten berechnet die Software die Touren automatisch und berücksichtigt dabei Zeitfenster, Prioritäten und Mengen. Das Krankenhaus mit seinem frühen Zeitfenster landet automatisch weit vorne in der Tour. Weniger Leerkilometer bedeuten gleichzeitig weniger Diesel und mehr Objekte pro Stunde.

4:30 Uhr Ein Fahrer meldet sich krank

Seine 35 Objekte müssen jetzt verteilt werden, und zwar sinnvoll. Wer sie einfach hinten an die anderen Touren hängt, schickt seine Fahrer kreuz und quer durch die Stadt. Und das Zeitfenster am Krankenhaus wartet nicht.

Mit WinterPro werden die Objekte manuell neu zugewiesen. Ob die Reihenfolge danach noch passt, zeigt sich erst auf der Straße.

Mit xRouten zieht der Disponent die Objekte per Drag & Drop auf andere Touren und lässt die Reihenfolge neu berechnen. Das dauert Minuten statt einer halben Stunde am Telefon. Wie viele Adressen insgesamt im System sind, spielt dabei keine Rolle, denn die Software ist ohne Begrenzung ausgelegt, auch für mehrere tausend Ziele.

5:00 Uhr: Die Fahrer starten

Zwei der Saisonkräfte sind zum ersten Mal dabei. Sie kennen weder die Stadt noch die Objekte.

Beide Apps laufen auf iOS und Android. xRouten bringt zusätzlich die Navigation zum nächsten Ziel und einen Offline-Modus mit. Den braucht man spätestens in der ersten Tiefgarage oder auf dem Land, wo das Netz morgens schwächelt. Die App ist bewusst so gebaut, dass Fahrer ohne Schulung loslegen können: installieren, anmelden, Tour starten.

6:15 Uhr: Objekt 27; Was gehört eigentlich dazu?

Der neue Fahrer steht vor einer Wohnanlage. Der Gehweg vorne ist klar. Aber was ist mit dem Weg zu den Mülltonnen, mit der Treppe zum Hintereingang und mit den Behindertenparkplätzen?

Genau hier entstehen die meisten Reklamationen. Selten wird ein ganzes Objekt vergessen. Viel häufiger bleiben Teilflächen liegen, von denen der Fahrer schlicht nichts wusste.

Mit xRouten sind die zu räumenden Flächen und Wege direkt auf der Karte eingezeichnet. Der Fahrer sieht in der App genau dasselbe wie der Disponent im Büro. Bei Bedarf hängen Fotos oder ein Lageplan als PDF am Objekt. Eine individuelle Checkliste fragt die einzelnen Punkte ab, und was nicht abgehakt ist, fällt sofort auf.

Bei WinterPro ist laut Website die Objektauswahl samt GPS-Ortung möglich. Eine Kartenansicht mit eingezeichneten Flächen wird dort nicht beschrieben. Das Wissen über die Details eines Objekts bleibt damit beim erfahrenen Fahrer oder im Kopf des Disponenten.

7:30 Uhr: Die Hausverwaltung ruft an

„Ist bei uns schon geräumt?“ Diese Frage hört jeder Winterdienst und zwar meistens dann, wenn gerade niemand Zeit hat.

Mit xRouten stellt sich die Frage seltener. Automatische E-Mails informieren Auftraggeber über erledigte Einsätze, und im Kundenportal sehen sie den Status selbst. Das spart nicht nur Telefonate in der stressigsten Phase des Tages. Bei Ausschreibungen ist diese Transparenz auch ein echtes Verkaufsargument, denn große Hausverwaltungen und Gewerbekunden erwarten sie zunehmend.

Bei WinterPro liegen die Daten im Admin-Bereich. Der Weg zum Kunden führt über einen Export oder die manuelle Weitergabe.

Zwei Wochen später: Post vom Anwalt

Eine Passantin ist vor einem Ihrer Objekte gestürzt. Der Vorwurf lautet, dass um 7:10 Uhr nicht gestreut war.

Spätestens jetzt wird Dokumentation zur Existenzfrage. Viele Gemeinden übertragen die Räum- und Streupflicht per Satzung auf die Anlieger. Diese geben sie häufig an Hausverwaltungen oder Winterdienstbetriebe weiter. Die Satzungen legen meist fest, zu welchen Zeiten Gehwege sicher begehbar sein müssen, oft werktags ab dem frühen Morgen bis zum Abend. Die genauen Zeiten unterscheiden sich je nach Gemeinde. Wer die Pflicht übernommen hat, sollte im Streitfall belegen können, wann, wo und wie gearbeitet wurde.

Eine belastbare Winterdienst-Dokumentation enthält mindestens:

  • Datum und Uhrzeit jedes Einsatzes
  • Ort und Objekt, idealerweise mit GPS-Daten
  • Art der Tätigkeit, also Räumen, Streuen oder beides
  • Eingesetztes Streumittel und Menge
  • Ausführende Person oder Fahrzeug
  • Witterungslage, z. B. Schneefall, Glätte oder Eisregen
  • Fotos vom Zustand nach dem Einsatz

Beide Lösungen sind hier grundsätzlich gut aufgestellt, denn beide zeichnen die Einsätze per GPS auf. Das ist die Kernstärke von WinterPro und die erfüllt die App.

xRouten legt zusätzlich Fotos, abgehakte Checklisten und auf Wunsch Unterschriften am Einsatz ab. Ein Foto vom gestreuten Eingang um 6:52 Uhr ist oft überzeugender als eine Linie auf der Karte. Und eine abgehakte Checkliste zeigt, dass auch die Treppe am Hintereingang nicht vergessen wurde.

Monatsende: Die Abrechnung

WinterPro exportiert erledigte Aufgaben als CSV-Datei, z. B. für MW win. Das ist praktisch, wenn genau diese Software im Einsatz ist.

xRouten bietet eine API zur Anbindung an ERP- und Abrechnungssysteme. Die Daten fließen also direkt weiter, statt als Datei hin- und hergeschoben zu werden.

Und was kostet die Software selbst? xRouten wird zum Festpreis ab 25 € im Monat abgerechnet, ohne Aufschlag pro Route oder Adresse. Gerade im Winterdienst ist das wichtig. In einem schneereichen Januar fahren Sie ein Vielfaches der Einsätze eines milden Winters, die Softwarekosten bleiben trotzdem gleich. Bei WinterPro sind keine Preise auf der Website veröffentlicht.

Ehrlich gesagt: Wann WinterPro völlig ausreicht

Nicht jeder Betrieb braucht Tourenplanung. Wenn Sie 20 Objekte betreuen, die immer dieselben zwei Fahrer in immer derselben Reihenfolge abfahren, gewinnen Sie durch Optimierung wenig. Dann zählt vor allem der GPS-Nachweis und den liefert WinterPro. Interessant wird xRouten, sobald einer dieser Sätze auf Sie zutrifft:

  • „Bei Krankmeldungen bricht morgens Chaos aus.“
  • „Neue Fahrer brauchen eine ganze Saison, bis sie die Objekte kennen.“
  • „Kunden rufen ständig an und fragen nach.“
  • „Wir wollen größere Ausschreibungen gewinnen.“
  • „Im Sommer liegt die App ungenutzt herum.“

Mehr als Winter: Eine Software für das ganze Jahr

Software für das ganze Jahr

Der Winterdienst ist nur einige Wochen im Jahr aktiv. Eine Software, die ausschließlich im Winter läuft, amortisiert sich deshalb langsam. xRouten ist von Grund auf als allgemeine Tourenplanung gebaut und eignet sich ebenso für:

  • Straßenreinigung: regelmäßige Kehr- und Reinigungstouren über Straßen, Gehwege und Plätze
  • Baumbewässerung: Bewässerungstouren im Sommer planen und jeden Standort dokumentieren
  • Kommunale Dienste: Kontroll- und Pflegetouren für Bauhöfe und Gemeinden

Die im Winter angelegten Objekte, Flächen und Checklisten lassen sich das ganze Jahr weiterverwenden. So wird aus einer Saisonlösung ein zentrales Werkzeug für den gesamten Betrieb. Ein Kunde aus dem Facility Service nennt xRouten auf OMR Reviews „Problemlöser im Winterdienst und Kehrdienst“.

WinterPro vs. xRouten im Vergleich

FunktionWinterProxRouten
GPS-Tracking der EinsätzeJaJa
Objekte pro Fahrer zuweisenJaJa
Salzverbrauch erfassenJaÜber Mengen und Checklisten
Automatische TourenoptimierungKeine AngabeJa, mit Zeitfenstern und Prioritäten
Anzahl ObjekteKeine AngabeUnbegrenzt
Flächen und Wege auf der KarteKeine AngabeJa, auch in der Fahrer-App
Fotos, Checklisten, UnterschriftenKeine AngabeJa
Offline-ModusKeine AngabeJa
Kundenportal und automatische E-MailsKeine AngabeJa
Datenexport / SchnittstellenCSV (z. B. MW win)API für ERP und Abrechnung
Einsatz außerhalb des WintersKehrdienst, GrünpflegeAlle Touren, z. B. Straßenreinigung, Baumbewässerung, kommunale Dienste
PreisNicht veröffentlichtFestpreis ab 25 €/Monat
TestphaseRegistrierung14 Tage kostenlos

„Keine Angabe“ heißt, dass die Funktion auf winter-pro.de nicht genannt wird (Stand Oktober 2026).

Drei Einwände, die wir oft hören

„Mitten in der Saison wechseln? Zu riskant.“

Das stimmt. Deshalb ist jetzt, vor dem ersten richtigen Schnee, der beste Zeitpunkt. Mit der 14-tägigen Testphase prüfen Sie die Touren in Ruhe, bevor es ernst wird.

„Meine Fahrer kommen mit neuer Technik nicht zurecht.“

Die xRouten-App ist bewusst ohne Schulung nutzbar. Die Dokumentation passiert nebenbei, während der Fahrer seine Tour abarbeitet.

„Eine Software nur für den Winter rechnet sich nicht.“

Richtig, und deshalb ist xRouten keine reine Winter-Software. Dieselben Objekte und Touren nutzen Sie im Sommer weiter.

Der Umstieg in vier Schritten

Umstieg in 4 Schritten

  1. Objekte importieren: Die bestehende Adressliste einlesen, z. B. als Excel- oder CSV-Datei.

  2. Flächen einzeichnen: Gehwege, Parkplätze und Zufahrten auf der Karte markieren und Lagepläne anhängen.

  3. Touren optimieren: Fahrer und Fahrzeuge anlegen, Touren automatisch berechnen lassen und bei Bedarf anpassen.

  4. Fahrer starten: App installieren, einloggen und losfahren.

Planen Sie für den Umstieg idealerweise ein bis zwei ruhige Wochen vor dem ersten Schneefall ein. So können Sie die Touren testen und die Fahrer mit der App vertraut machen, bevor der erste Einsatz um 4 Uhr morgens ansteht.

Unterm Strich

WinterPro beantwortet die Frage „Was ist passiert?“. Für kleine Betriebe mit wenigen, festen Touren kann das genügen.

xRouten beantwortet zusätzlich die Frage „Was passiert als Nächstes?“ und zwar um 4:30 Uhr, wenn ein Fahrer fehlt und der Schnee nicht wartet. Dazu kommen optimierte Touren, Flächen auf der Karte, vollständige Nachweise, ein Kundenportal und ein Festpreis, der auch im schneereichsten Winter gleich bleibt. Und weil die Software im Sommer weiterarbeitet, rechnet sie sich das ganze Jahr.

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Häufige Fragen zur WinterPro Alternative

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen WinterPro und xRouten?

WinterPro konzentriert sich auf die Dokumentation gefahrener Einsätze. xRouten plant und optimiert zusätzlich die Touren und zeigt Fahrern die zu räumenden Flächen auf der Karte.

Ist die Dokumentation mit xRouten rechtssicher?

xRouten erfasst pro Objekt GPS-Nachweise, Fotos, Checklisten und Unterschriften. Damit lässt sich im Streitfall belegen, wann und wo geräumt oder gestreut wurde.

Wie viele Objekte kann ich mit xRouten planen?

Die Zahl der Adressen ist nicht begrenzt. Auch Touren mit mehreren tausend Zielen lassen sich planen und optimieren.

Funktioniert die App ohne Netz?

Ja. Die Fahrer-App hat einen Offline-Modus und gleicht die Daten ab, sobald wieder Empfang besteht.

Kann ich meine bestehenden Objektdaten übernehmen?

Ja. Adresslisten lassen sich als Datei importieren, sodass Sie nicht bei null anfangen müssen.

Kann ich xRouten auch außerhalb des Winters nutzen?

Ja. Dieselben Touren und Objekte lassen sich für Kehrdienst, Grünpflege, Reinigung oder Lieferungen weiterverwenden.

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