Das Wichtigste in Kürze:
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PTV Map&Guide (alt) wurde eingestellt, die neue Generation kostet monatlich statt einmalig (49 €/Nutzer)
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Für Betriebe ohne Lkw-Fuhrpark lohnen sich oft günstigere Alternativen
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RouteXL: kostenloser Einstieg für kleine, einfache Touren
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xRouten: 25 €/Monat pauschal, ideal für mehrere Touren ohne Lkw-Funktionen
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WinSped: Enterprise-Lösung für echte Speditionen mit Mautkalkulation
Der Umstieg auf die neue PTV-Generation
Wer aktuell nach einer PTV Map&Guide Alternative sucht, hat meist einen klaren Auslöser: Viele Betriebe nutzen seit Jahren die klassische Desktop-Version von PTV Map&Guide, der bekannten LKW-Routenplanungssoftware von PTV Logistics. Diese wurde damals einmalig auf CD gekauft, auf dem eigenen PC installiert und lief dann ohne monatliche Kosten. Das betrifft längst nicht nur klassische Logistikunternehmen mit eigenem Fuhrpark: Auch Essen-auf-Rädern-Dienste, Medizintransporte oder Betriebe, die Zählerstände ablesen, planen seit Jahren mit dieser Software ihre täglichen Touren. PTV Logistics, Anbieter von Softwarelösungen für Logistik und Transport, hat mittlerweile nach mehr als 30 Jahren die nächste Generation von PTV Map&Guide auf den Markt gebracht. Diese neue Version wurde von PTV grundlegend überarbeitet und bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, verbesserte Routenoptimierung und zahlreiche Use Cases, die Routenplanung und Flottenmanagement effizienter machen sollen. Die alte Version von PTV Logistics wurde abgestellt und für viele langjährige Anwender steht damit früher oder später eine Entscheidung an. Die neue Generation ist dabei allerdings vor allem auf klassische LKW-Logistik zugeschnitten und wird zudem monatlich statt wie bisher einmalig abgerechnet. Für Betriebe ohne eigenen LKW-Fuhrpark, die einfach nur mehrere Touren planen wollen, lohnt sich deshalb auch der Blick auf Alternativen.
Was die neue PTV-Generation verspricht und warum sie nicht für jeden passt

Die neue Generation von PTV Map&Guide wirbt mit einer präzisen Berechnung von Maut- und Transportkosten sowie der Emissionen, dynamischer Routenführung in Echtzeit und schnelleren Berechnungszeiten und genaueren Ergebnissen auch für komplexe und lange Routen.
Funktionen der neuen PTV-Generation
Dazu gehören unter anderem:
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Standardmäßige und benutzerdefinierte dynamische Routenführung, die saisonale und regionale Verkehrsströme sowie aktuelle Verkehrsereignisse berücksichtigt
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Präzise Berechnung von Mautkosten und Mautgebühren über zahlreiche europäische Länder, basierend auf GLEC- und HBEFA-Standards als Kilometerstandards für die Logistikbranche Berücksichtigung unterschiedlicher Fahrzeugtypen, Lenk- und Ruhezeiten sowie die optimale Reihenfolge der Stopps
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Simulation von Routen für Elektrofahrzeuge im Vergleich mit anderen Fahrzeugtypen, inklusive Emissionsklassen für EV, LNG, CNG und Hybridfahrzeuge
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Unterstützung bei der Angebotskalkulation sowie bei der Sicherstellung der Compliance mit ESG-Vorgaben und Sozial- und Governance-Anforderungen
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Berücksichtigung von Umweltzonen und Erkennung von Emissionszonen in Echtzeit
Das Ziel von PTV ist, einen neuen Standard für eine kosteneffizientere und flexiblere Routenplanung zu setzen, mit dem Anspruch, Nachhaltigkeit in der Lkw-Routenplanung stärker zu verankern und auf die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden einzugehen.
Preis der neuen PTV Map&Guide-Generation

PTV Map&Guide bietet drei Preismodelle an:
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Kostenloser Testzugang: 1 Nutzer, 10 Routen pro Monat, ohne Vertragslaufzeit
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Jahresabonnement mit monatlicher Rechnung: 49 € pro Monat und Nutzer, bei 12 Monaten Mindestvertragslaufzeit
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Jahresabonnement mit jährlicher Rechnung: 558,60 € pro Jahr und Nutzer (5 % Rabatt gegenüber der monatlichen Zahlung), ebenfalls mit 12 Monaten Mindestvertragslaufzeit
Das eigentliche Problem beim Umstieg: In beiden kostenpflichtigen Varianten handelt es sich um ein webbasiertes Abo-Modell ohne lokale Installation, ein deutlicher Unterschied zur alten Desktop-Version, die einmalig gekauft wurde. So umfassend die Funktionen auch klingen, für Betriebe ohne echten Lkw-Fuhrpark ist ein Großteil davon schlicht nicht relevant. Für Betriebe, die mehrere Touren gleichzeitig planen, aber weder Mautkosten noch Emissionsberechnung brauchen, wird das monatliche Modell ab 49 € pro Nutzer schnell unwirtschaftlich.
Drei Kategorien von Alternativen

Statt einen einzelnen "besten" Nachfolger zu suchen, lohnt sich ein Blick auf drei unterschiedliche Preis- und Funktionsklassen, je nachdem, wie viele Touren, wie viele Adressen und wie viel Zusatzfunktion tatsächlich gebraucht werden. Eine Übersicht der günstigsten Tourenplaner mit Routenoptimierung finden Sie in diesem Artikel.
1. Alternative: Der günstige Einstieg mit RouteXL

RouteXL ist ein niederländisches Tool, das seit über zehn Jahren am Markt ist und sich auf reine Routenoptimierung beschränkt. Nutzer können kostenlos bis zu 20 Stopps pro Route optimieren lassen, unbegrenzt viele Routen pro Tag inklusive. Für mehr Stopps pro Route gibt es zwei kostenpflichtige Pakete: bis zu 100 Stopps für 5 € pro Tag oder 35 € pro Monat, bis zu 200 Stopps für 10 € pro Tag oder 70 € pro Monat. Die Einschränkungen liegen also weniger bei der Anzahl der Touren als bei der Stopp-Zahl pro einzelner Route sowie beim fehlenden Funktionsumfang drumherum: Es gibt keine mobile App für Fahrer, keine Nachweise, kein Live-Tracking.
Für wen geeignet: Sehr kleine Betriebe mit überschaubaren Stopp-Zahlen pro Route, die keine mobile App oder Dokumentation brauchen.
2. Alternative: Professionell, aber pauschal mit xRouten

Genau für die Lücke zwischen "zu einfach" und "zu teuer/komplex" positioniert sich xRouten als digitale Software für effiziente Tourenplanung. Das Tool erlaubt die gleichzeitige Planung mehrerer Touren und mehrerer Fahrzeuge, mit unbegrenzten Adressen pro Tour, unbegrenzt oft nutzbar. Der zentrale Unterschied zur neuen PTV-Generation und zu vielen anderen Wettbewerbern: xRouten rechnet pauschal ab, nicht pro Tour und nicht pro Nutzer. Der Routenplaner kostet 25 € im Monat, unabhängig davon, wie viele Touren oder Fahrzeuge geplant werden. Wer zusätzlich die mobile App für Fahrer braucht (Navigation, digitale Nachweise, Live-Tracking), zahlt 10 € pro Fahrer und Monat dazu. Das Tool deckt außerdem gezielt die Branchen ab, die von der alten PTV-Version oft ohne echte Lkw-Routenplanung betroffen sind: Lieferdienste, Medizinkuriere, Entsorgung, Straßenreinigung, Außenwerbung, kommunale Dienste und Winterdienst.
Für wen geeignet: Betriebe, die mehrere Touren gleichzeitig planen, aber keine Lkw-spezifischen Funktionen wie Mautberechnung oder Emissionszonen brauchen.
3. Alternative: Enterprise für echte Lkw-Flotten mit WinSped
Wer tatsächlich einen Lkw-Fuhrpark betreibt und auf Funktionen wie Frachtabrechnung, Mautkalkulation oder komplexe Speditionslogistik angewiesen ist, für den bleibt eine vollwertige Enterprise-Speditionssoftware oft die richtige Wahl. WinSped von der LIS AG ist hier ein etablierter deutscher Anbieter für standardisierte Logistik-Software in der Transportwirtschaft. WinSped bietet eine leistungsstarke Tourenoptimierung und einen konfigurierbaren Funktionsumfang durch bedarfsgerechte Modulzusammenstellung. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem die automatisierte Verarbeitung von Teil- und Sammelladungsaufträgen, ein Automotive Center für VDA-Prozesse sowie Telematik-Integration für dynamische Logistikprozesse. Preislich gibt es bei WinSped keine öffentlichen Angaben, wie bei den meisten Enterprise-Speditionslösungen wird hier individuell nach Modulwahl und Nutzerzahl kalkuliert, in der Regel deutlich oberhalb dessen, was xRouten oder RouteXL kosten.
Für wen geeignet: Speditionen und Transportunternehmen mit echtem Lkw-Fuhrpark, die Frachtabrechnung, Mautkalkulation und komplexe Speditionsprozesse brauchen, also im Kern die Zielgruppe, für die auch das neue PTV Map&Guide gedacht ist.
Die drei Alternativen im Überblick mit der neuen und alten Version von PTV Map&Guide
| Kriterium | PTV Map&Guide (alt) | PTV Map&Guide (neu) | RouteXL | xRouten | WinSped |
|---|---|---|---|---|---|
| Mehrere Touren gleichzeitig | Ja | Ja | Ja (begrenzt auf 20–200 Stopps/Route) | Ja | Ja |
| Mobile App für Fahrer | Nein | Ja | Nein | Ja (10 €/Fahrer) | Ja (AppSped) |
| Abrechnungsmodell | Einmalig | Monatlich, pro Nutzer | Tages-/Monatspauschale | Monatlich/Jährlich | Individuell (Module) |
| Mautberechnung/Frachtabrechnung | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja |
| Einstiegspreis | Einmalig, mehrere Tausend € | 49 €/Nutzer/Monat | 35 € bis 70 €/Monat | 25 €/Monat | Keine öffentlichen Preise |
| Support/Updates | Eingeschränkt (max. 2 Versionen rückwirkend) | Aktuell | Aktuell | Aktuell | Aktuell |
Auf einen Blick zeigt sich: RouteXL kann zwar unbegrenzt viele Touren pro Tag planen, ist dabei aber auf 20 bis 200 Stopps pro einzelner Route begrenzt, je nach Paket. Bei der mobilen App sind sich drei der vier Anbieter einig, lediglich RouteXL verzichtet komplett darauf. Preislich klafft die größte Lücke: Während xRouten mit 25 € pauschal im Monat unabhängig von Touren- oder Nutzerzahl kalkulierbar bleibt, koppelt PTV Map&Guide (neu) die Kosten an die Nutzerzahl, was bei wachsendem Team schnell teurer wird. WinSped nennt gar keine öffentlichen Preise, bewegt sich aber laut Einordnung deutlich oberhalb der anderen drei. Nur PTV Map&Guide (neu) und WinSped bieten echte Mautberechnung und Frachtabrechnung, das ist der entscheidende Unterschied für alle, die tatsächlich einen Lkw-Fuhrpark betreiben, während die übrigen zwei Anbieter für diese Zielgruppe schlicht nicht ausreichen.
Was passt zu wem?

Wer bislang die alte PTV-Desktop-Version für eine einzelne, überschaubare Tour genutzt hat, kommt mit RouteXL oft schon aus, solange keine mobile App oder Dokumentation gebraucht wird. Wer dagegen mehrere Touren oder Fahrzeuge gleichzeitig koordiniert, etwa ein Essen-auf-Rädern-Dienst mit mehreren Fahrern, ein Medizinkurier mit täglich wechselnden Routen, oder eine kommunale Einrichtung mit mehreren Einsatzfahrzeugen, für den ist die Lücke zwischen "zu einfach" und "zu teuer" genau die, die xRouten mit der pauschalen Abrechnung schließt, eine unkomplizierte Dispositionssoftware für kleine Unternehmen, die ohne ungenutzte Lkw-Funktionen auskommt. Wer tatsächlich Lkw-Logistik mit Frachtabrechnung und Mautkalkulation betreibt, sollte dagegen bei einer Enterprise-Lösung wie WinSped oder eben der neuen PTV-Generation bleiben, denn hier lohnt sich der höhere Preis durch den entsprechenden Funktionsumfang.
Fazit
Die Situation vieler langjähriger PTV-Map&Guide-Nutzer ist speziell. Sie haben eine Software gekauft, die durch eine teurere, monatlich abgerechnete nächste Generation ersetzt wurde, obwohl viele von ihnen nie eine klassische Lkw-Routenplanung mit Mautkosten und Emissionsberechnung gebraucht haben. Statt direkt zur neuen PTV-Generation zu wechseln, lohnt sich ein Blick auf die eigene Tourenrealität. Wer nur eine einfache Tour plant, kommt mit RouteXL aus. Wer mehrere Touren koordiniert, aber keine Lkw-Logistik betreibt, findet in xRouten mit der pauschalen Abrechnung eine passende, effiziente Zwischenlösung. Wer tatsächlich Frachtabrechnung und Mautkalkulation braucht, bleibt am besten bei einer Enterprise-Lösung wie WinSped oder der neuen PTV-Generation.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich meine alte PTV Map&Guide Version sofort ersetzen?
Die alte Desktop-Version von PTV Map&Guide wurde abgestellt. Wer weiterhin zuverlässig planen möchte, sollte sich rechtzeitig nach einer Alternative umschauen.
Kann ich PTV Map&Guide noch kostenlos oder als Vollversion herunterladen?
Nein. Die alte Desktop-Version von PTV Map&Guide wird nicht mehr angeboten und ist auch nicht mehr als kostenloser Download oder Vollversion erhältlich. Die neue Generation bietet zwar einen kostenlosen Testzugang, dieser ist jedoch auf 1 Nutzer und 10 Routen pro Monat begrenzt.
Was ist der Hauptunterschied zwischen der alten und der neuen Generation von PTV Map&Guide?
Die neue Generation bringt eine überarbeitete, benutzerfreundliche Oberfläche, verbesserte Berechnung der Maut- und Transportkosten sowie der Emissionen und dynamische Routenführung in Echtzeit mit, allerdings zu einem monatlichen statt einmaligen Preis.
Warum ist die neue PTV-Version für viele alte Nutzer unwirtschaftlich?
Weil sie nach einem monatlichen Modell abrechnet, das sich an Nutzern oder Touren orientiert, bei mehreren gleichzeitig geplanten Touren kann das schnell teurer werden als früher, als die Software einmalig gekauft wurde.
Wie lange wird die alte PTV Map&Guide Desktop-Version noch unterstützt?
PTV gewährleistet Support offiziell nur für die jeweils aktuelle Version sowie zwei Versionen rückwirkend. Wer also mit einer älteren Desktop-Version arbeitet, sollte davon ausgehen, dass Support und Updates früher oder später auslaufen, auch wenn PTV kein festes Enddatum kommuniziert.
Bietet xRouten auch Mautberechnung wie PTV Map&Guide?
Nein. xRouten ist bewusst auf reine Tourenplanung ausgelegt und verzichtet auf Mautberechnung, Frachtabrechnung und Emissionszonen. Für Betriebe ohne Lkw-Fuhrpark ist das meist kein Nachteil, da diese Funktionen ohnehin nicht gebraucht werden. Wer Mautberechnung braucht, ist bei PTV Map&Guide oder WinSped besser aufgehoben.
Ich habe keinen Lkw, brauche ich trotzdem eine Speditionssoftware mit Mautberechnung?
Nein. Wenn keine Mautkosten, Frachtabrechnung oder Emissionszonen-Erkennung gebraucht werden, reicht in der Regel ein reiner Routenplaner wie xRouten oder, bei sehr kleinem Volumen, RouteXL völlig aus.
Ist xRouten auch für größere Fuhrparks geeignet, oder nur für kleine Betriebe?
xRouten erlaubt eine unbegrenzte Anzahl an Fahrern und Touren, ohne dass die Pauschale von 25 € im Monat dadurch steigt. Lediglich die mobile App wird pro Fahrer mit 10 € im Monat berechnet. Das macht xRouten grundsätzlich auch für größere Teams interessant, solange keine Lkw-spezifischen Funktionen wie Mautkalkulation gebraucht werden.
Kann ich meine alten Tourendaten aus PTV Map&Guide übernehmen?
Die meisten modernen Tourenplanungs-Tools erlauben den Import von Adressdaten über Excel oder CSV, sodass sich bestehende Kundenadressen und Tourenmuster übertragen lassen.
Lohnt sich WinSped auch für kleinere Betriebe, die früher die alte PTV-Version genutzt haben?
In der Regel nicht. WinSped ist auf komplexe Speditionsprozesse mit Frachtabrechnung und individueller Modulwahl ausgelegt und dementsprechend auch preislich auf größere Speditionen zugeschnitten. Betriebe ohne echten Lkw-Fuhrpark, etwa aus dem Bereich Lieferdienste oder kommunale Dienste, sind mit xRouten meist besser und günstiger bedient.

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